Studierende

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Medizinische Universität Innsbruck

Gender Medizin ist an der Medizinischen Universität Innsbruck in allen Curricula als Pflichtfach vertreten. Eine Übersicht der Lehre und der Lehrinhalte finden Sie unter:
Gender Medizin Lehrangebote MUI
Studienangebote MUI

 

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Pflegeberufe

Am Ausbildungszentrum West der tirol kliniken sowie an der fh gesundheit ist Gender Medizin in die Pflegeausbildungen und die Bachelor- und Masterstudiengänge zu medizinisch-technischen Berufen integriert.
Gender und Diversity an der fh gesundheit:
Ausbildungszentrum West für Gesundheitsberufe
FH Gesundheit

 

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ÖÄK-Diplom Gender Medicine

Beginn des ÖÄK-Lehrgangs verschoben

Ziele

  • Die Teilnehmer*innen lernen den aktuellen evidenzbasierten Forschungsstand der Gender Medicine kennen und analysieren, welche Auswirkungen diese Erkenntnisse auf Prävention, Diagnose und Therapie für Frauen und Männer haben.
  • Derzeitige medizinische Empfehlungen sollen dahingehend überprüft werden, ob entsprechende wissenschaftliche Fragestellungen für Frauen und für Männer getrennt ausgewertet und überprüft wurden und diese Erkenntnisse in das medizinische Angebot entsprechend eingearbeitet sind.
  • Darüber hinaus wird besonderes Augenmerk auf den geschlechtssensiblen Umgang mit Patient*innen gelegt und auf die Fähigkeit, im ärztlichen Gespräch auf die besonderen Bedürfnisse von Frauen und Männern einzugehen.

Zielgruppe

Ärzt*innen für Allgemeinmedizin und Fachärzt*innen aller Fachrichtungen

ÖÄK Diplomrichtlinie Gender Medizin

Module

Modul 1 • Einführung in die Gender Medicine
• Women’s Health – Men’s Health
Modul 2 • Gastroenterologie
• Nephrologie
Modul 3 • Endokrinologie/Stoffwechsel
Modul 4 • Sexualität und Fortpflanzung
Modul 5 • Kardiologie
Modul 6 • Pharmakologie
Modul 7 • Notfallmedizin
Modul 8 • Psychiatrie
• Sucht – Nikotin, Alkohol, Drogen, Stress
Modul 9 • Ärztliches Gespräch
• Prävention
Modul 10 • Public Health
• Lehrgangsabschluss
Lehrgangsleitung:
Univ.-Prof.in Dr.in Margarethe Hochleitner
Medizinische Universität Innsbruck

Organisation und Teilnahme

10 zweitägige Module
Kurszeiten:  Samstag, 10:00–18:00 Uhr, Sonntag, 8:00–16:00 Uhr
Ort: Medizinische Universität Innsbruck, Medizinische Universität Wien

Die Module können im Rahmen des ÖAK-Diploms bzw. einzeln als Fortbildung besucht werden:

Diplom: 160 DFP
Einzelmodul: 16 DFP

Teilnahmegebühr:

Diplomlehrgang (10 Module) € 4.000,–
Einzelmodule € 500,–

Information:
Ansprechperson: Mag.a Ulrike Nachtschatt

Medizinische Universität Innsbruck, Innrain 52, tel +43 512 9003 71851,
mail: ulrike.nachtschatt[at]i-med.ac.at

Teilnahme- und Abschlussbedingungen
Allgemeine Geschäftsbedingungen

Standort Innsbruck:
Lageplan
Hotelliste

Standort Wien: (folgt)
Lageplan, Hotelliste

 

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EUGiM – Gender Medicine 2009 – 2011

Erasmus Curriculum Development Project

Die unterschiedliche Reaktion des weiblichen und des männlichen Körpers sowie ein anderer Umgang mit Krankheit der beiden Geschlechter ist in der Medizin auf der Ebene der Symptome, der Diagnose und der Wirkung von Medikamenten zu erkennen. Die Erforschung dieser Genderfaktoren ist Grundlage für eine zielgenaue Behandlung. In Europa fehlt eine Zusammenführung des derzeitigen Wissens- und Forschungsstandes. Weite Bereiche sind noch nicht auf genderspezifische Faktoren untersucht.

Ziel von EUGiM war die Ausarbeitung von zwei Ausbildungsmodulen, um die Gendermedizin in die reguläre Ausbildung der Medizinstudierenden zu integrieren. Diese Module wurden in zwei Sommerschulen in Berlin und Sassari sowie an der Charité und der Semmelweis Universität in Budapest im Studienbetrieb erprobt. Die Ausarbeitung der Module und die Definition des Studienkonzeptes erfolgten nach Bologna-Kriterien und sind für die Bachelor-, Master- und PhD-Ebene adaptierbar. Im Anschluss an das Projekt arbeitet jede der sieben Partneruniversitäten an der Implementierung der Module im heimischen Studienbetrieb.

Neben der inhaltlichen Aufbereitung der gendermedizinischen Aspekte aus Onkologie und Prävention, erarbeitete die Medizinische Universität Innsbruck das Studienkonzept sowie ein Manual zur Implementierung und zur Verbreitung der Gender Medizin. Neben der bestehenden Pflichtlehre und der Ringvorlesung ist Gender Medizin ab dem Wintersemester 2011/2012 in den Studienplänen Molekulare Medizin (Bachelor) sowie Klinische Medizin (PhD) integriert. Im Rahmen des Moduls Generische Kompetentzen findet in Kooperation mit der LFU die Lehrveranstaltung Gender und Medizin für Doktoratsstudierende der Naturwissenschaften, Psychologie und Pharmazie statt.

Sieben medizinische Partneruniversitäten aus sechs europäischen Ländern nahmen am Projekt teil.